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Club W – Dem schemenhaften Vertrieb auf der Spur

 In diesem Artikel dreht sich alles um Club W. Ich möchte hiermit keinen Konflikt provozieren. Vielmehr ist mein Anliegen, dass Fitnessbegeisterte Stellung beziehen können. Und Du als Leser sollst einfach nur erfahren, was sich hinter Club W verbirgt.

Es geht um einen Vertrieb, dem man eigentlich auf dem ersten Blick keinerlei Vorwürfe machen kann.

Club W

Bildquelle: https://www.facebook.com/Club-W-773425646113627/

Weder in der Qualität ihrer beworbenen Produkte lassen sich große Mängel finden, noch bei den Leuten, die als Community hinter dem eigenem Rücken stehen und Dich in Deinen Zielen unterstützen. Es sind schon so viele Leute dabei; ganze Hallen lassen sich füllen. Und das nur mit Leuten, die dasselbe Ziel verfolgen. Es ist der Traum von vielen: Einen Traumkörper in kurzer Zeit zu bekommen. Und sogar die Chance, ohne richtige Ausbildung teils fünfstellige Eurobeträge zu verdienen.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass Club W ein Vertriebssytem im Vordergrund des Unternehmens namens Juice Plus ist. (Was ist Juice Plus?)

Bevor Du weiterliest,

möchte ich nur kurz auf etwas aufmerksam machen. Alles, was hier drin steht, richtet sich weder an die Gründer und anderen „hohen Instanzen“, noch möchte ich die Community von Club W auf irgendeine Art und Weise beleidigen.

Dir als Leser möchte ich nur vor Augen halten, was Club W ist.

Was Club W meiner Meinung nach wirklich ist.

Club W zeichnet sich selbst mit dem Slogan: “It is all about the „W“ Working Where We Want, With Who We Want, When We Want”.

Das stimmt auch soweit, denn Club W ist eigentlich ein Vertrieb für Nahrungsergänzungsmittel (Supplements) von Juice Plus. Den Vertrieb organisiert der Club über seine Mitglieder. Die sind aber nicht unbedingt dabei, weil sie den Club so schätzen, sondern weil sie eine Provision für jedes verkaufte Produkt oder für jedes verkaufte Abo von einem Supplement erhalten. Wenn der Käufer diese Sachen auch weiter verkauft, so erhält der ursprüngliche Verkäufer wieder eine Provision und das geht dann immer so weiter.

Aber jetzt betrachten wir das mal ganz nüchtern.

Die Provision für die Vertreiber liegt (beispielsweise) bei 5% + 5% derjenigen, die von dem ersten Käufer kaufen + 5% derjenigen, die von dem zweiten Käufer kaufen, der vom ersten gekauft hat und so weiter. Klingt alles sehr zwielichtig nach Schneeballeffekt, ist aber an der legalen Grenze und nennt sich Multilevel-Marketing (anderes Thema). Eigentlich ein rentables Geschäft. Sind wir mal ehrlich. Man würde drei Leuten etwas weiter verkaufen und schon könnte man, wenn die Leute das Produkt fünf weiteren Leuten verkaufen würden, bei einem Einkommen von über 1500€ sein. Da muss es doch irgendwo einen Haken geben, oder? Nein, nicht einen Haken und auch nicht zwei. Das Ganze ist ein sehr gut organisierter Strukturvertrieb, der von den Vertreibern auch motiviert ausgeführt wird, da sie maßgeblich für ihren Verdienst bei der Sache verantwortlich sind.

Es gibt einen Haken.

Ich würde es fast eine Art Mafia oder Sekte nennen. Sie betreiben im gewissen Maße gemeinsam Bauernfängerei und schieben sich die Provisionen in ihren Teams zurecht, ganz provokant gesagt. Bauernfängerei nennt man Aktionen, wobei Unwissende (im übertragenem Sinne die Bauern) für eine Sache (hier der Verkauf von Produkten) akquiriert werden und der Fänger dadurch von den Bauern profitiert.

Zwar sind sie auch von Fitness begeistert, aber meiner Ansicht nach versuchen sie das nur in Geld umzumünzen. Und das Schlimme dabei finde ich ist, dass die Community das auch noch mit stolzer Brust in den Vordergrund stellt, wenn man eine Infoveranstaltung des Clubs besucht. „Die Fitnessbranche ist der in den letzten Jahren am stärksten wachsende Markt.“, war zum Beispiel ein Satz, der dort vorgetragen wurde. (Ja, ich war dort.)

Es geht hier nicht um das Ausleben eines Fitness-Lifestyles, es geht hier um Geld. Und nichts anderes. Der Slogan von Club W, sowie die 90-Tage-Challenge, sind nichts anderes als Tarnungen für einen Vertrieb. Wem soll es denn auch schon auffallen, dass sich hinter der Challenge mit dem Slogan „90-Tage-Wunschgewicht“ eine Person verbirgt, die durch fitnessverliebte Menschen Geld zu verdienen versucht.

Aber es ist nicht einfach nur „schlecht“.

Das Komplizierte an der ganzen Geschichte ist nun, dass man ihnen keine konkreten Vorwürfe machen kann. Das sagte ich ja schon zu Anfang. Ihr Produkt von Juice Plus wurde sogar an Schwangeren getestet und als gut befunden. Ok, das Produkt ist gut, aber das heißt nicht zwangsläufig, dass Club W und die Community um den Club oder dem Unternehmen herum gut sind. 

Ein gutes Produkt einer Firma ist noch kein Indiz dafür, dass die Firma gut ist.

Es ist an der Grenze des guten Willens.

Es ist ein Club, der Dich unterstützt, Deine sportlichen Ziele zu erreichen. Aber auch nur dann, wenn Du es so machst wie sie, nämlich mit (wirklich) überteuerten Nahrungsergänzungsmitteln und der Motivation, Dein eigenes Verkaufsding zu drehen. Aber es ist eben auch ein Club, dessen Mitglieder auf (wie ich finde) teils unmoralische Art und Weise (Stichwort: Bauernfängerei) versuchen, ein kleines Stück vom großen Kuchen, dem Fitnessmarkt abzukriegen.

Ich tendiere zu Letzterem.

Weil mich dieses Thema echt interessiert hat, bin ich mit einem Kumpel, auf eine Infoveranstaltung gegangen, wie oben bereits erwähnt. Der startete bei Club W gerade richtig durch. Fitness stand da als Thema definitiv im Vordergrund, aber nicht, was Fitness für großartige Vorteile für Dein Leben mitbringen kann, sondern dass es der am stärksten wachsende Markt in der Wirtschaft ist. 

Aber die Leute, die ich getroffen habe waren echt gut drauf und machten Freude. Die waren echt motiviert und wollten was reißen. Umso schlimmer, dass sie meiner Meinung nach auf der falschen Seite stehen. 

Nochmal: Die Idee des Clubs oder sogar die Idee der Firma ist gewiss nicht schlecht und unüberlegt, denn ungesund ernähren wir uns doch alle irgendwie. Und ich traue den meisten der Vertreiber auch keine schlechten Hintergedanken zu. Der Lifestyle, den dieser Club vorlebt, ist ein guter Lifestyle. Aber dabei steht eben nicht das Potenzial für die Gesundheit oder das Selbstbewusstsein durch den Fitness-Lifestyle im Vordergrund, sondern vielmehr das Potenzial im Hinblick auf Gewinnerzielung und Wertschöpfung. So ist meine Einschätzung. 

Mach Dir selbst ein Bild!

Geh auf die Website, sieh Dir an, was da abgeht. Zum Produkt noch eine negative Sache: Ein Mittel, bei dem ich im Internet auf der offiziellen Website nicht mal die Nährwertangaben und Inhaltsstoffe ohne Durchforsten der Website einsehen kann, ist für mich unverdaulich. Bei den Preisen erst recht. (Update: Nährwertangaben sind beim Artikel Erfahrungen mit Club W… einzusehen. (Siehe auch: Proteinriegel – eine Lüge für Zwischendurch)

Am Ende ist es mir wichtig, dass Leute aus dem Club W vielleicht selbst die Augen geöffnet kriegten. Und, dass ich hier lediglich kritisiere, nicht aber ausschweifend beleidigend werde. Aber: Ich glaube, dass die Freude, die diese Personen vom Club W ausstrahlen, oft echte Freude ist. Ich finde es nur schade, dass mit dieser Freude auch gleichzeitig der Geldfaktor mitzieht. 


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  1. Isi

    Finde deinen Bericht sehr interessant. Bis eben habe ich mit jemandem aus diesem Unternehmen ein Videochat mit einer Powerpoint geführt. Zuerst klang es nach einer community mit gesunden Rezepten, Motivation etc. Doch als ich im Laufe des Gespräches nochmal nachfragte worum es denn hierbei genau geht, mit dem Motivation etc oder Verkauf von diesen Produkten und mir gesagt wurde dass es um den Verkauf geht da es ein Teil von dem ganzen ist und mich ja keiner für Rezepte etc bezahlt ( was mir egal ist, da ich Rezepte etc erstelle aus Freude und um sonst)
    deutlich sagte ich daraufhin dass ich hierbei raus bin, da ich von solchen Produkten nichts halte und solche Unternehmen nicht unterstützen möchte. Wieso? Fragte sie darauf hin. Ich machte ihr klar dass ich durch mein Wissen in Ernährung, Trainingslehre, Anatomie, Physiologie etc weiß dass es nicht gut ist Mahlzeiten durch solche Produkten komplett zu ersetzten. In der Powerpoint stand nämlich dazu auch : Juice plus : – vollwertige Mahlzeit, perfektes Frühstück. – gesundes fast food. – vollwertige Mahlzeiten. Als ich sie noch einmal darauf ansprach dass dies zu den Produkten in der Powerpoint geschrieben stand und dass mein Ziel ist Menschen gesunde Rezepte mit frischen Obst, Gemüse, Getreide zu geben und anzuregen frisch und gesund zu kochen und zu backen, meinte sie auf einmal dass es keine Mahlzeit ersetzen soll, sondern unterstützen. Dass widersprach sich mit der Powerpoint und dem was sie zuvor sagte. Sie versuchte mich zu überreden und meinte dass ich solche Aussagen nicht machen könnte wenn ich dieses Produkt nicht kenne etc. Wobei ich mir dachte dass sie als Angestellte im Tourismus doch selbst sicherlich keine genaue Ahnung von diesen Produkt hat und diesbezügliche kein Hintergrund wissen. Ich sehe das ganze sehr kritisch. Vor 2 Tagen schrieb mich dazu jemand von fitliner an von dem ich eine Powerpoint zugeschickt bekam. Das ist doch an sich genau das selbe und die Produkte von denen wurde von der Verbraucherzentrale als gesundheitlich Schädig bezeichnet.

    • bloglegion.de

      Hey,
      ja tatsächlich sind sich viele Fitness-MLMs mit ihren Produktpaletten untereinander sehr ähnlich.
      Schön, dass sich mein Beitrag mit deiner Erfahrung deckt! Und noch besser ist, dass du dein Fachwissen durchgesetzt hast.
      Ich werde mal bei Fitline vorbeischauen!

      Liebe Grüße,
      Julius

  2. Fabian

    Hey,

    die hier aufgeführten Punkte finde ich gut und jeder kann sich seine eigene Meinung bilden. Ein guter Freund von mir wurde auch von einem Mitglied angeschrieben und sogar angeflirtet. Er war sofort skeptisch und spielte das Spielchen mit um Sie zu durchschauen. (Nicht jeder wird so sein!) Sie flirtete mit ihm um das Interesse zu wecken und als er Sie dann auflaufen lies, wurde Sie ganz still aber versuchte es eine Woche später dann doch noch einmal.

    Geld verdienen ist total in Ordnung, nur die Art und Weise wäre absolut nicht mein Ding. Es ist für mich auch ein Unterschied ob man Menschen mit Werbung ködern will oder ob man teilweise auch penetrant auf Sie zugeht und Sie per Facebook belästigt.

  3. Unbekannt

    Ich wurde auch schon bei Facebook angeschrieben ob ich mit machen will. Als ich nicht darauf reagiert habe, wurde ich jetzt einen Monat später schon wieder von der selben Person angeschrieben. Sehr verlockend das Angebot, von zu Hause aus arbeiten und Geld verdienen zu können. Ich habe eigentlich überlegt ABER ich lebe diesen Lifestyle überhaupt nicht und ich will auch Leuten nichts andrehen, permanent nerven und lügen möchte ich auch nicht.

    Habe mir auch mal die Facebook Seite von Club W angeschaut. Diese Protzerei ist echt widerlich. Um Fitness geht’s auf deren Seite schon Mal gar nicht, sondern darum wie geil die alle sind und wie viel Geld sie machen und was für Team Reisen sie machen und wie viele sie sind bla bla. Wirkt wie irgend sone Sekte oder wie diese Kaffee Fahrten oder wie diese Mafia die den alten Leuten das Geld aus der Tasche ziehen. Moralisch finde ich diesen Verein echt nicht gut und für sowas Arbeiten könnte ich nicht, Geld hin oder her. Ich finde es traurig das es Menschen machen. Das ganze wirkt auch 0 Seriös. Mag ja sein, dass sie viel Geld damit machen aber welches seriöse Unternehmen protzt damit bis zum geht nicht mehr? genau, keins. Man findet auf der Facebook Seite auch keinerlei hinweise darauf, dass es sich überhaupt um Fitness handelt oder generell, dass es sich um Nahrungsergänzungsmittel handelt, was die verticken.
    Wie auch immer, moralisch finde ich das alles mehr als verwerflich und wer für sowas Arbeiten kann, ist für mich kein guter Mensch.

  4. Chris

    Hey Julius,

    kann dir in deinen Punkten nicht so ganz zustimmen.

    Allgemein zu den Thema. Ich war selber mal dabei, wie auch in anderen MLM Unternehmen.

    Am Ende geht es darum, sich mit dem Produkt zu identifizieren. Und warum nicht? Es gibt Menschen, welche Sportbegeistert sind, welche sich damit und auch mit Social Media identifizieren können und ihr Hobby zum Beruf machen oder zumindest ein monatliches Taschengeld von 500-1.000 oder mehr dazu verdienen möchten.

    Ist das verwerflich sich also als Lösung diese Geschäftsform auszusuchen und auf beide Wege zu inspirieren? Auf der einen Weise geht es darum den Lifestyle zu teilen, welchen man eh schon lebt oder weil man diesen kennenlernt und damit dann natürlich auch Geld zu verdienen.

    Ein Personal Trainer verdient ja auch Geld mit seiner Leidenschaft und übt den Job in der Regel deshalb aus, weil es ihm Spaß macht.

    Hier werden halt Produkte aus dem Fitness- und Gesundheitsmarkt verkauft. Neben den reinen Produkten von Juice Plus+ bekommen die Kunden von den verschiedenen Clubs Konzepte, Pläne und einen Ansprechpartner an die Hand, welcher bei der Umsetzung je nach Ziel des Kunden behilflich ist (so sollte es sein und ist es meist auch).

    Natürlich gibt es auch schwarze Schafe und von den Copy und Paste Texten halte ich auch nicht viel. Das ist für mich kein Networking.

    Dennoch ist MLM ein faires und auch seriöses Geschäft.

    Bitte schau dir doch mal die Firma Vorwerk an, welche dir sicher ein Begriff ist? Gerne nehmen wir auch die gute alte Tupperware.

    Das Geschäftsmodell ist genau das selbe ich Juice Plus+ oder andere Network Firmen.

    Juice Plus+ gibt es auch seit mittlerweile 40 Jahren (früher hieß das Unternehmen noch NSA und hat anfangs ganz andere Produkte verkauft).

    Ich mache schon lange kein Network mehr weil ich das verdiente Geld genommen habe um mein eigenes Unternehmen zu gründen. Dennoch ist Network Marketing eine durchaus faire wie auch legale Form Geld zu verdienen.

    80% der Frauen, welche 100.000 und mehr Euro pro Jahr verdienen tun das durch Network Marketing. Sicherlich weißt auch du das es in der heutigen Gesellschaft noch immer so ist das Frauen in Top Management Positionen rar sind. Das ist ein politisches und gesellschaftliches Problem. Aber wieso Network Marketing schlecht machen wenn es für viele so funktioniert und natürlich scheitern auch einige dabei oder bekommen es nicht hin. Aber auch das ist normal. Die meisten Start Ups und Unternehmen überleben die ersten 7 Jahre nicht. Meist ist Missmanagements der Grund dafür. Partner die einsteigen und nichts tun oder dann doch merken das es nicht so einfach ist steigen halt irgendwann aus und sind unzufrieden. Dabei sagt keiner, dass man nicht arbeiten muss um etwas zu erreichen. Das Wort Arbeit steckt ja auch im Namen „NetWORK“. Viele Menschen haben aber auch keine Geduld 3-5 Jahre kontinuierlich etwas aufzubauen was sich spätestens dann auch wirklich lohnt. Bei dem einen früher bei dem anderen später aber es lohnt sich.

    Ich habe mit Network so viel verdient, dass ich davon gut leben konnte und habe viel Geld sparen können um dann das zu erreichen was ich immer wollte: Mein eigenes Unternehmen.

    Durch Network habe ich zudem auch vieles gelernt, was mir heute bei meinem Geschäft, wie auch im Leben immer wieder hilft und das mehr als 90% des Stoffs den ich in der Schule oder meiner damaligen Ausbildung gelernt habe.

    Deshalb solltest du die Kehrseite der Medaille betrachten. Jeder hat seine Meinung und das ist auch dein gutes Recht an der Stelle. Aber einiges aus deinen Texten stimmt in der Form auch nicht oder besteht aus Halbwissen.

    Oftmals sind Network Produkte deutlich besser als andere, da viel Geld in Forschung und Technik gesteckt werden. Gerne nenne ich auch hier wieder Vorwerk, welche wohl die einen der besten Staubsauger bauen mit hoher Langlebigkeit. Das Unternehmen ist der Dinosaurier der Network Branche und des Strukturvertriebs.

    Wie also bereits erwähnt. Immer die andere Seite betrachten und auch mal auf die Menschen achten, welche sehr erfolgreich damit sind und die Chancen ohne Network nicht gehabt hätten. Genauso wie zahlreiche Kunden, welche mit Produkten zufrieden sind oder denen die Produkte sehr geholfen haben.

    Grenzwertig ist das ganze keineswegs und es ist auch nicht nah an Schneeballsystem.

    Du könntest als Partner hier jeder Zeit mehr verdienen als deine „Upline“ oder Sponsor, welcher dich in dieses Geschäft gebracht hat. Das kommt tatsächlich auch sehr oft vor!

    Ich hoffe, dass ich konstruktiven Beitrag dazu geben konnte, einige Formulierungen zu überdenken. Gerne stehe ich auch einem persönlichen Gespräch offen gegenüber um Missverständnisse der Branche zu erläutern.

    Ich finde es schade das Menschen immer noch skeptisch sind was dieses Geschäft angeht und es wird wohl auch immer so bleiben. Was man halt nicht kennt….

    Aber viele sollten öfter mit offenen Augen durch die Welt gehen und Chancen da erkennen wo sie sind ohne voreilig über etwas zu urteilen, wenn sie es nicht wirklich kennen oder sich nicht mal ansehen.

    Viele schreiben viel, aber wirklich beurteilen sollte man aus den eigenen Erfahrungen heraus und nicht weil jemand was anderes gesagt hat….

    • bloglegion.de

      Hey Chris,

      ich wusste erst nicht, ob ich drauf antworten sollte oder nicht – ich will aber was dazu sagen.

      Als erstes möchte ich sagen, dass meine Aussagen durchaus auf Fakten beruhen; immerhin habe ich eine Veranstaltung zur Akquisition neuer Mitglieder von Club W selbst besucht, und das nur, um mir tatsächlich eine ehrliche Meinung bilden zu können. Und nicht zu missachten ist, dass mir viele Menschen geschrieben haben, wie sie das als neutrale Beobachter betrachten.

      Zum zweiten möchte ich nochmals betonen, dass gegen ein MLM-System nichts einzuwenden ist. Vorwerk – von Dir als Beispiel genannt – vertreibt auf seriöse Weise ihre Produkte und geht nachhaltig mit Themen wie Akquisition und Kundenbetreuung um soweit ich weiß.

      Der Unterschied zu diesem MLM hier ist meiner Meinung nach folgender:
      Bei Club W übernimmt keiner Verantwortung: Auf Allergien und potenziellen Unverträglichkeiten wird keine Rücksicht genommen, egal wie gut die Produkte selbst sein mögen. Wer Lebensmittel oder deren Ergänzungsmittel vertreibt, muss sich grundsätzlich mit der Materie auskennen. Bei anderen Sachen ist der größte Schaden, der entstehen kann, ein finanzieller – und dieses Risiko ist von jeder Person auf der Welt selbst abzuschätzen.
      Wenn mir aber ein Club W’ler versichert, dass „der in dem Shake enthaltene Biosoja meine Sojaallergie nicht betrifft“ kann ich nicht anders, als die Hände über dem Kopf zusammen zuschlagen. Und dann hat das Produkt mehr als dreimal soviel Zucker wie eine Cola…Hier wird mit Geld UND der Gesundheit des Kunden gehandelt. Kann ich nicht unterstützen!

      Unabhängig davon freue ich mich aber für Dich – ehrlich – dass Du durch das Arbeiten mit einem seriösen Vertrieb viel mitnehmen konntest für Deine Selbstständigkeit!

      Viel Glück,
      Julius

  5. Nicole

    Vielen Dank für deine guten Artikel. Ich werde auf FB immer wieder von Club W Mitgliedern (welche ich nicht persönlich kenne) angefragt und angeschrieben. Die Masche ist so ähnlich, wie du sie auch beschreibst. Ich persönlich finde diese belagerung langsam sehr anstrengend und nicht angebracht. Von daher bin ich froh, dass du andere Menschen darüber aufklärst.

  6. Lukas

    Hey Julius!!!
    toll, dass du dich so für eine gerechte Aufklärung einsetzt! Es ist spannend zu sehen, wie CLUB W diverse ~Probleme~ zu haben scheint. Ich hab deinen Teil Drei noch nicht gelesen, bin aber Fan, wie du für Fitnessbegeisterste aufzeigst, wo das Problem liegen kann. Hoffe deine Arbeit geht so gut weiter und du schaffst es Leuten, Fitness-Lifestyle, in einer EHRLICHEN Form zu vermitteln.
    Liebe Grüße!!!
    Lukas

    • bloglegion.de

      Hey Lukas!
      Danke für deine wirklich motivierenden Worte! Ich bleibe natürlich an solchen Themen dran.

      Liebe Grüße,
      Julius

  7. Veronika

    Hallo Julius,

    du hast mir mit deinem Artikel gerade sehr geholfen!!! Ich habe gestern eine Anfrage von jemanden aus dem Club über Facebook erhalten. Ich war anfangs fast ein wenig angetan, mir wurde aber schnell klar, dass es sich um einen Produktvertrieb handeln muss. So habe ich geforscht. Vor dem ganzen Bla bla wollte ich zu aller erst die Zutatenliste des Produktes sehen…ja und genau das ist der Hacken! Z U C K E R bei einem Produkt in dieser Preisklasse geht das echt nicht. Dein Teil 2 ist nochmal richtig gut und dann das „i“ Tüpfelchen oben drauf! Vielen lieben Dank für deine sachliche und äußerst hilfreichen Aufklärung! Klasse Artikel, mach weiter so!

    • bloglegion.de

      Hey Veronika,

      das freut mich natürlich zu hören, dass ich dir weiterhelfen konnte.
      Vertreiber sind leider immer sehr schmeichelhaft und charmant – was die Sache im Endeffekt nicht besser macht.

      Pass auf dich auf!

      Julius

  8. Boss

    Hey hey, nur ein Satz zu dein text: wenn du nicht suchen kannst heisst nicht dass es nicht gibt. Die zutaten findest du auf diese seite ganz unten http://www.juiceplus.com/ch/fr/juice-plus-complete/products-and-ingredients 😅
    und mit das und was ich in den text lese, kann ich sagen dass du eine zu oberflächige eindruck von Thema hast 😘
    auf jedenfall viel Erfolg weiterhin 🙂 network marketing ist nicht für jeder

  9. Viktor Heind

    „dabei steht eben nicht das Potenzial für die Gesundheit oder das Selbstbewusstsein durch den Fitness-Lifestyle im Vordergrund, sondern vielmehr das Potenzial im Hinblick auf Gewinnerzielung und Wertschöpfung. So ist meine Einschätzung. “

    Wieso gehen Menschen arbeiten? Um Geld zu verdienen!
    Bei ClubW machen es die Menschen natürlich auch um Geld zu verdienen, aber nebenbei schaden sie niemanden, sondern helfen den Menschen gesünder zu leben und neuen Mitgliedern mehr aus ihren Leben zu machen als ein 9-5 job.

    Denn du sagst ja selber: „Die Idee des Clubs oder sogar die Idee der Firma ist gewiss nicht schlecht und unüberlegt, denn ungesund ernähren wir uns doch alle irgendwie. Und ich traue den meisten der Vertreiber auch keine schlechten Hintergedanken zu.“

    Viele wollen es einfach nicht wahr haben dass es Menschen gibt die sonen geilen Lifestyle leben und dabei noch Geld verdienen dürfen.

    Mein Bruder ist bei ClubW und ich habe Anfangs auch vieles hinterfragt und war sehr skeptisch!

    • bloglegion.de

      Ich bedanke mich für Deine kritische Antwort!
      Es ist absolut richtig und auch in Ordnung, dass man arbeitet, um Geld zu verdienen – selbstverständlich.

      Aber die Arbeit von Club W basiert eher darauf, den Menschen was anzudrehen, als seriös und kaufmännisch zu handeln.

      Und den einzelnen Leuten von Club W ist es meiner Erfahrung nach herzlichst egal, ob der nächste potenzielle Verkäufer, der das passive Einkommen ankurbeln könnte, seine sportlichen Ziele erreicht hat oder nicht. Da gibt es immer nur totale Heuchelei bei Facebook – Kommentare im Copy&Paste-Style, vorgefertigte Bilder und Texte, etc…nur um in den sozialen Netzwerken bspweise geschlossen aufzutreten. Und dann trifft man sich einmal in der Woche zum Joggen, um so etwas wie ein Alibi auf Facebook vorweisen zu können, dass Club W tatsächlich etwas mit dem Fitness-Lifestyle zu tun hat.
      Hauptsache Geld! Das ist die Devise. Und dies belegt sich anhand der Handlung, dass man erst was vortäuschen muss (Stichwort: Bauernfängerei), um die überteuerten und untransparenten Produkte loszuwerden. Ein cooler Lifestyle fängt nicht damit an, dass man für 50€ einen kaufmännischen Vertrag mit Juice+ abschließen muss.
      Ob das Produkt dann am Ende gesund ist, spielt keine Rolle mehr (die Qualität der vorgefertigten Trainingspläne? – Furchtbar.)

      Gewiss – der ein oder andere blüht darin auf und hat gewaltigen Spaß dran. Aber jemanden hiermit für Fitness zu begeistern ist nur ein Ziel, um damit Geld zu verdienen und ihm „gesunde“ Nahrungsergänzungsmittel verkaufen zu können.

      So sehe ich das.
      Liebe Grüße, Julius von bloglegion.de

      • Anonym

        Ich habe eine Frage zu der Aussage man müsse etwas vortäuschen um die vielleicht zu teuren Produkte zu verkaufen . Ich denke das einzige was bemängelt wird ist wohl der zu hohe preis ! Denn die Produkte sind ja bewiesen gut und wirklich hilfreich ,damit ist die empfehlung nicht in irgendeiner Weise vorgetäuscht.. Oder wie war das gemeint ?

        • bloglegion.de

          Hey, danke für Deine Frage.
          Teuer ist ja nur eine Wahrnehmung – bei jedem liegt die Grenze woanders, ab wann man etwas als teuer betrachtet.
          Schaut man aber auf das, was man mit den Produkten kriegt (Vitaminbilanz, Mineralstoffe, etc.) so ist das Preis-/Leistungsverhältnis der Punkt, der zu kritisieren ist.

          Tatsächlich ist es so, dass viele Produkte, die mit der Information auf der Packungsrückseite „Für eine gewichtskontrollierende Ernährung“ ausgestattet sind, deutlich über 30% Zucker beinhalten (sichere Quelle!). Da kann das Produkt noch so viele Vitamine beinhalten – Vorgetäuscht ist in diesem Fall, dass man durch das Produkt so wahnsinnig toll abnehmen könne, da es so viele gesunde Stoffe beinhaltet. Über die Zuckerbilanz wirst Du als Käufer erst informiert, sobald Du das gekaufte Produkt zu Hause auspackst; nämlich wenn Du auf der Verpackungsrückseite die Inhaltsstoffe präsentiert bekommst.

          Liebe Grüße, Julius

        • Anonym

          Falsch. Das Problem fängt doch schon damit an dass ich um überhaupt teilzunehmen ein Produkt kaufen muss.
          Als ob man nicht trainingspläne getrennt anbieten könnte. Aber dann würde das Modell ja nicht so aufgehen.

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