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Erfahrungen anderer Leute mit Club W

Lieber Leser,

am heutigen Tage wurde der erste Artikel zu Club W mehr als 19.000 mal aufgerufen. Zusammen mit Teil 2 ergeben sich mehr als 25000 Aufrufe, alle mit der Motivation zu erfahren, was hinter Club W und seinen Produkten, seinen Mitgliedern und seinem Vertrieb steckt. Also ganz viele Leute, die Erfahrungen mit Club W gemacht haben.

Das bedeutet, ausgehend von meinen vorliegenden Statistiken, dass mehr als 13000 Leute eine Konfrontation mit den Mitgliedern von Club W hatten.

Club W

Bildquelle: https://www.facebook.com/Club-W-773425646113627/

Durch viele Kommentare und sogar Gespräche, sei es über Facebook, E-Mail oder wirklich mit dem Handy, konnte ich dank der vielen anderen Erfahrungen der ganzen Menschen, die sich freiwillig mit mir in Verbindung setzten, für mich selbst feststellen, dass die Ansichten, die in den ersten beiden Club W-Artikeln geschildert werden, der Wahrheit ziemlich nahe kommen.

In ganz verschiedenen Situationen kam es häufig immer zum gleichen Fazit.

Zwar waren die Verkäufer immer sehr am Sport-Lifestyle interessiert, hatten aber oft gar keinen richtigen Überblick davon, was es bedeutet, die Verantwortung für den Verkauf eines Nahrungsergänzungsmittel zu tragen. Oder aber sie waren tatsächlich nicht am Sport/an Fitness interessiert, sondern nur am Markt dahinter – um Geld zu verdienen. So oder so; nicht gut.

Zudem kam hinzu, dass sich immer eine sehr ähnliche Masche abspielte, um an eventuelle Kunden heranzukommen. Streng genommen spielte sich sogar immer das Gleiche ab. Da sind Geschichten, bei denen ich mich wirklich amüsiert habe, weil bei den außergewöhnlichsten Menschen, die offensichtlich mit Sport und dem Lifestyle dahinter gar nichts zu tun hatten, dennoch der Club W-Standardtext zum Akquirieren eines potentiellen Kunden genutzt wurde.

Hey, du bist wirklich ein toller Mensch. Ich verfolge dich nun schon seit einiger Zeit und muss sagen, dass ich dich total inspirierend finde. Und ich glaube genau deshalb, dass du super in unser Team passen würdest. Interesse? Schreib mir gern 🙂

Zurück aber zum Thema Verantwortung:

Ein ganz lebhaftes und konkretes Beispiel fällt mir dazu ein von einer Ernährungsberaterin, die einfach mal nachgehakt hat, als es darum ging für die (so hochgelobten) Produkte von Club W, Informationen für Allergiker herauszufinden. Durch einen Kommentar wurde ich auf sie aufmerksam.

Biosoja? Gar kein Problem!

In einem Gespräch über Facebook fragte die Ernährungsberaterin, ob sie die Produkte auch verwenden könnte, obwohl sie eine Sojaallergie hat. Der Verkäufer wollte sich dafür kurzerhand noch Informationen beschaffen und meldete sich relativ schnell mit der Nachricht, dass es absolut keine Bedenken gäbe, da das verwendete Soja aus biologischem Anbau sein sollte. Auch wenn dies stimmen möge und das verwendete Soja wirklich Biosoja sein sollte, schützt das den Allergiker definitiv nicht!Man stelle sich vor man, hätte sich jetzt als Allergiker für den Kauf dieser speziellen Sojaprodukte entschieden: Die Konsequenzen bei der Einnahme wären mitunter schlimm und medizinisch schwerwiegend schlecht gewesen.

Und wer hätte in diesem Szenario dafür die Verantwortung übernommen? Genau solche Fragen, die man nicht klar beantworten kann, kennzeichnen den Vertrieb, wie er durch Club W passiert, als definitiv nicht absolut legal, sondern als Grauzone.

Sind wir mal ehrlich: So unwahrscheinlich ist dieses Szenario gar nicht. Klar, ein Allergiker weiß gewiss, dass er nicht einfach nur auf Bio zurückgreifen kann, um seine Allergie zu umgehen. Und vielleicht war dieser Verkäufer einfach nur ein unglückliches Beispiel und ein unglücklicher Zufall. Dennoch sollte man beachten, dass auch bei einem etwas harmlosen Thema – wie Nahrungsergänzungsmittel – eine Art von Vorwissen oder Qualifizierung sehr angebracht wäre, denn man verkauft einem Menschen ja etwas, was sich direkt auf seine Gesundheit auswirkt.

Das Beste/Schlechteste von Club W zum Schluss

Club W

Quelle: Ernährungsberatung Astrid Timmel

Besagte Ernährungsberaterin hatte mir auch das von mir so sehnlichst gesuchte Foto der Nährwertangaben eines Fitnessriegels von JuicePlus zukommen lassen. Nun ja. Ich wüsste nicht, wie man erfolgreich sein Wunschgewicht erreichen kann, wenn der Riegel mit locker 40% Zucker (in anderen Riegeln 30-40%) den Insulinspiegel hart ankurbelt. Selbst Cola sieht daneben wie der nächstbeste Green-Detox-Smoothie aus. Wirklich heftig! Aber das regeln natürlich die vollreifen Fruchtkonzentrate und der Kakaoextrakt.

Lieber Leser,

ich möchte einfach nur, dass du in Zukunft weißt, was sich hinter Club W steckt. Bestimmt gibt dir das einen guten Einblick und auch ein Gefühl dafür, ob du mit solchen Leuten zusammenarbeiten möchtest. Ich rate eher davon ab. Ziemlich identisch ist übrigens der Artikel über Juice Plus, aber dort geht es noch konkreter über Juice Plus.


Ich kann Dir übrigens den Newsletter der Bloglegionherzlichst empfehlen – damit verpasst Du nichts mehr zu Club W. Oder folge Bloglegion auf Facebook!

Wenn du noch eine heftige, geile, informative Story hast, darfst du die gerne hinter diesem Klick verraten.

Julius von bloglegion.de

  1. Christl

    Trotz, dass der Artikel jetzt auch schon etwas älter ist, wollte ich auch mal kurz meine Erfahrungen teilen.

    Hatte letzte Woche ein äußerst interessantes Gespräch mit einem Vertriebler. Als ich nach seinen Kompetenzen im Bereich Fitness gefragt habe, weil ich mich ungern auf jemanden verlassen würde, der noch weniger Ahnung hat als ich, erklärte er mir, er habe mit 20 Jahren bereits 11 Jahre im Fitnessbereich Erfahrungen sammeln können und ein abgeschlossenes Sportstudium.

    Dass er wohl kaum mit 9 begonnen haben wird sich mit Fitness zu beschäftigen, sei mal dahingestellt. Auf die Frage hin, wie das denn möglich sei, mit 20 bereits mindestens einen 3-jährigem Bachelor hinter sich gebracht zu haben, wo man doch im Regelfall erst mit 18 das Abitur erhält, reagierte er abblockend. Er schob das Ganze dann auf eine übersprungene Klasse. Mit etwas Glück (dass seine Schule wohl die DSGVO nicht ganz so ernst nimmt) und kurzer Google-Recherche konnte man durch seinen Namen in Kombination mit seinem Wohnort herausfinden, dass er vor zwei Jahren die mittlere Reife erworben hat.
    Die angegebene Schule deckte sich mit der in seinem Facebook-Profil.

    Ich erwarte keineswegs von jemandem, der sich selbst als Fitness-Experte bezeichnet, ein abgeschlossenes Studium. Aber was ich erwarte ist, dass mir nicht dreist ins Gesicht gelogen wird! Das Schlimme an dieser Situation ist vorallem, dass es sicher Leute gibt, die leichtgläubiger sind. Und wer bereits lügt, was die eigene Kompetenz anbelangt, ist nicht weit von weiteren Lügen entfernt. Und zur Rechenschaft ziehen für bewusste Falschaussagen über Kompetenz oder Produkt, kann man im Endeffekt im Rahmen der „persönlichen Empfehlung“ niemanden. Ein solches Verhalten mag sicher nicht auf alle Vertriebler zutreffen, aber in meinen Augen wirft es ein schlechtes Licht, insbesondere auf Kompetenz und (finanzielle) Motivation.

    Das Ende vom Lied: bevor mich der werte Herr blockiert hat, meinte er es handelt sich bei dem entsprechendem Beitrag seiner ehemaligen Schule nicht um ihn, sondern jemand anderen, der zufällig genauso ausgefallen hieß. Was für ein Zufall, dass er auch noch das gleiche Alter hatte, in der gleichen Kleinstadt lebte und dann auch noch auf der selben Schule war. Und das dazugehörige Foto war natürlich auch getürkt.

  2. TEXT

    Hey 🙂
    Ich habe selber zu diesem Club gehört. Zwar nicht lange, aber ich hab genug mitbekommen. Keiner kann sich vorstellen, wie schnell man da rein kommt. Nur wenige haben wirkliche Fitnesstrainer-Lizensen. Ich hab die Kontakte immer noch auf Facebook und immer der gleiche Text, den unter den Posts findet. „Wir arbeiten gerade an einem besonderen Special.“

    Mein Kopf wurde so schnell gewaschen; schnelles Geld, geiles Leben, Partys, etc. Aber nein. Mir wurde klar, dass ich sowas nicht unterstützen kann.

    Dem Club beizutreten war ein dummer Fehler, die Produkte selber zu kaufen war auch ein Fehler. Dass ich aber keine Produkte verkauft habe, war wohl, für mein Gewissen, das Beste an der Sache.

    Ich habe wenig Positives über diese Organisation. Es geht immer nur um Geld und ich kann das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, wenn ich für Geld Freunde, Familie und andere Menschen ausnutze.

  3. Meskalin

    Ist wie früher. Im-Geist-schwache Menschen lassen sich durch kollektivität und nach-dem-mund-gerede zu Dingen bewegen die sie glauben von sich aus zu tun und mit Überzeugung zu propagieren. Und der Schirmherr hat ein Meer voller Schafe,die ihn finanziell unabhängig machen. Und durch offensichtlich gut vertriebenen Aussagen,die das Thema subtil überspielen, wird auch kein Zweifel daran entstehen. Sowas hat ein Mann aus Österreich vor über 70jahren vorgemacht. Bauernfängerei mit Nachdruck aus eigener Überzeugung. Mehr ist das nicht.
    „Als Beispiel…ne 21jährige die sagt wie sie vor 4 Jahren in den Club kam. Und jetzt weiß sie was sie will.“ Blödsinn…mit 17 is klar…da hat se noch nicht mal richtig gearbeitet und redet von Erfahrungen. Ihr denkt wohl wir sind mit n klammerbeutel gepudert.
    Leute wacht auf.
    Bitte entschuldigt meine Wortwahl, aber bei solchen rattenfängern wird mir übel.
    Schönen Tag euch allen.

  4. M.

    Vorweg: Nein, ich gehört nicht zu diesem Club, allerdings stellte ich ebenfalls Recherchen auf und das vermutlich länger als der Verfasser dieser Seite hier! Diese Seite finde ich gut, aber ganz und garnicht vollständig, teilweise streng fehlerhaft.
    Die Produkte von Juice-Plus sind von exakt 32 Universitäten getestet, unter anderem von der Berliner Charite und der Universität in Oxford (Ergebnisse kann man ebenso einsehen) und ist das einzige Produkt auf pflanzlicher Basis mit so einer Qualität! Wenn man die Produkte auf den Tag runter rechnet so kosten die Beeren, Gemüse und Obst Kapseln pro Tag um die 2,20€. Enthalten ist der komplette Vitaminbedarf für einen Tag. Schier unmögöich diese Kapseln durch die tägliche Empfehlung von 8 -10 Mahlzeiten von Obst/Gemüse/Beeren zu ersetzen. Somit sinnvoll und für 2,20€ schaffe ich es nicht so viel Lebensmittel zu kaufen. Die Lebensmittel werden vollreif geerntet, schonend getrocknet und in eine Vegane Hülle gepresst. Zum Club W selber kann ich nur so viel sagen, dass es sich hier um ein Vertriebunternehmen handelt. Juice Plus verkauft die Produkte nicht im Großhandel sondern überspringt diesen, da es immense Kosteneinsparungen sind was die Werbung und der weiteren Logistik an geht. Das ganze über viele Vertriebler zu machen ist kostengünstiger und meiner Meinung nach einfach clever. Da ist es nicht verwerflich, dass es hier ebenfalls drum geht das Geld zu schöffeln.
    Schönen Abend noch, Gruß M

    • bloglegion.de

      Hey,
      erst einmal danke für deinen kritischen Kommentar.

      (Bezieht sich auf anderen Artikel): http://bloglegion.de/artikel-juice-plus-1/
      Weiter möchte ich sagen, dass ich doch im Text angemerkt habe, dass es sich lediglich um die Complete-Reihe handelt und ich eine fundierte Aussage über andere Produkte, wie deine von dir beschriebenen Vitaminkapseln, nicht treffen kann. Lediglich eine Abschätzung der Complete-Produkte auf das restliche Sortiment ist mir möglich.

      Den Vertrieb habe ich – und nach deinem Kommentar bin ich immer noch von meiner Meinung überzeugt – ausführlich unter die Lupe genommen.
      Ein kurzer Einblick:
      Wenn MLM auch die tollste und kosteneffizienteste Vertriebsstruktur sein sollte; wer kein grundlegendes Fachwissen in Sachen Ernährung besitzt, sollte Nahrungsergänzungsmittel auch nicht verkaufen (dürfen). Denn es steht nicht nur das Geld (auch wenn es ein super Preis ist) im Vordergrund – besonders die Gesundheit.

      …Und wenn ein Vertriebler dir versichert, dass Biosoja deiner Sojaallergie nichts anhaben kann; würdest du es wegen dem tollen von dir beschriebenen PL-Verhältnis kaufen?

      Dir auch einen schönen Abend!
      Liebe Grüße,
      Julius

      PS: Du schreibst total im Club W-Stil mit „Die Produkte von Juice-Plus sind von exakt 32 Universitäten getestet, unter anderem von der Berliner Charite und der Universität in Oxford (Ergebnisse kann man ebenso einsehen) und ist das einzige Produkt auf pflanzlicher Basis mit so einer Qualität! Wenn man die Produkte auf den Tag runter rechnet so kosten die Beeren, Gemüse und Obst Kapseln pro Tag um die 2,20€. Enthalten ist der komplette Vitaminbedarf für einen Tag. Schier unmöglich diese Kapseln durch die tägliche Empfehlung von 8 -10 Mahlzeiten von Obst/Gemüse/Beeren zu ersetzen. Somit sinnvoll und für 2,20€ schaffe ich es nicht so viel Lebensmittel zu kaufen. Die Lebensmittel werden vollreif geerntet, schonend getrocknet und in eine Vegane Hülle gepresst.“

    • Nadine

      Da sind wir aber auch wieder bei dem Thema, den Körper verstehen bzw. Die Verdauung verstehen. Der Körper kann diese Vitamine nicht so aufnehmen/speichern/verwerten wie natürlich zugeführte Vitamine.

    • Anonymous

      Eine Kapsel ist aber kein Lebensmittel, denn die macht mich nicht satt. Viel Spaß noch in deiner Sekte

  5. Kay

    Hallo
    Sehr informativ dein Artikel. Allerdings hat der Riegel nicht 40 g Zucker ( das ist Menge auf 100 g) sondern 16 – was aber trotzdem Zuviel und unnötig ist.
    Erinnert mich alles sehr an den Aloe Vera Quatsch und und und. Bin vor ca 20 Jahren auch mal in sowas reingeraten, hab das aber sehr schnell erkannt und dann wars das für mich. Die werden ihr Geld machen solange wie es geht, dann verschwindet das Produkt und es folgt einfach was neues. Es stehen eben jeden Tag aufs neue wieder clevere und die dazu passenden dummen Menschen auf …

  6. Sara

    Habe schon zum zweiten Mal genauso eine Nachricht bekommen, wie oben als Beispiel angeführt und es ist tatsächlich immer wieder dasselbe Schema. Habe sogar schon darüber nachgedacht mitzumachen- möcht aber dann doch lieber einen moralisch komplett korrekten Verdienst 🙂 außerdem hatte ich 6 Jahre Ernährung- ich bin eher dafür ohne „noch so biologischen“ Hilfsmittelchen gesund zu leben. gg

  7. Vio

    Für alle, die Interesse haben und ein bisschen Zeit mitbringen, hier ein Beispiel wie in den „Clubs“ hintenrum organisiert wird. Hinter den Kulissen und ganz öffentlich:

    https://www.youtube.com/watch?v=KxC1_ele66o

    Das ist ein Beispiel vom Club of Visionaries, kurz CV. In dem YouTube-Kanal „Business Academy“ gibt es allerdings auch noch andere interessante Dinge zu sehen.

    Grüße
    Vio

  8. Hinch Germin Stent

    Was auch einfach das Problem bei solchen Clubs ist, sind die naiven Mitglieder in Bezug auf Ernährung und Sport.

    Ja du kannst sicherlich 5-15 kg abnehmen, das geht:

    A) auf gesundem Wege
    oder
    B) auf ungesundem Wege.

    Der gesunde Weg wäre sich vollwertige Nahrungsmittel herauszusuchen, sich vielleicht mal seinen Tagesbedarf errechnen und dann aufgrund dessen zu schauen, was und wieviel man am Tag essen kann. Zusätzlich hilft Sport noch ein bisschen mehr Platz im täglichen Kalorienverbrauch zu machen. (Heißt man kann ein bisschen mehr essen, sollte aber wenn man abnehmen möchte, trotzdem nicht mehr als sein Tagesbedarf an Kalorien zu sich zu nehmen.) So bleibt der Körper versorgt und man nimmt gesund ab und der Stoffwechsel kann sich dem so langsam anpassen.

    Der ungesunde Weg wäre krassen Kaloriendefizit (wie es ClubW in seinem Plan wohl macht) zu betreiben und anstatt gesundes Essen (die Mahlzeiten sind meistens reine Fruchtzuckerbomben) dieses mit Nahrungsergänzungsmitteln zu füllen. Die Leute verstehen das Wort NahrungsERGÄNZUNGSmittel nicht. Es dient nicht dem Ersatz, sondern der Ergänzung.

    Ich gehe 6x die Woche ins Fitness, achte auf meine Ernährung und das einzige was ich an Ergänzung zu mir nehme sind im Winter D3 Tabletten und ansonsten ab und zu mal einen Proteinshake und Omega 3 Fettsäuren.

    Ich finde es immer erstaunlich wie man Leuten Idealvorstellungen verkaufen kann, die jeder der mal ernsthaft Sport treibt direkt verwerfen kan. Mich nervt es wie genau so Clubs Realitäten vermitteln die so schnell nicht erreicht werden und jeder naive Sportanfänger wundert sich dann, warum der „Erfolg“ nicht eintritt und der Körper sich doch nicht wie eine Wundermaschine in einem Monat ändert.

    Der Körper braucht Zeit und es gibt einfach keinen Plan der dich innerhalb eines Monats zu Adonis macht. Ernährung ist nicht schwer, man muss sich halt einfach mal ein bisschen reinlesen. Man muss doch nichts ausgeben; Und das find ich auch so schade. Die Leute wollen ihren Traumkörper, werden noch nach Strich und Faden verarscht (auch wenn die Grundidee vielleicht ja ganz nett ist) und kaufen sich dann noch teuer Produkte die sie nicht brauchen.

    /s

    • bloglegion.de

      Trotz deiner Trash-Mail finde ich es gut, was du geschrieben hast!
      Genauso ist es nämlich, wie du es geschildert hast. Die Idealvorstellung verzerren sich immer weiter und dadurch nimmt bestimmt auch der Frust und gleichzeitig das Verlangen zu, zu Nahrungsergänzungen zu greifen. Es ist einfach wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren und sich logisch und abgeklärt darüber Gedanken zu machen, ob es tatsächlich nur an Mangelernährung liegt, dass man nicht die gewünschten Fortschritte macht, oder ob es doch vielleicht nicht an der Trainingsintensität, am Kalorienhaushalt oder an der generellen Einstellung liegt, dass man gefrustet auf die ersten drei Wochen Training zurückblickt…

      Schönen Tag dir noch,
      Julius.

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