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Musik beim Sport entfesselt das Unglaubliche!

Es geht um das Phänomen, dass Musik signifikant die Leistung verbessert, während man hochintensiv Sport betreibt.

Musik

Zuallererst: Die Leistung, die der menschliche Körper entwickeln kann, ist begrenzt.

Allerdings werden immer noch Notreserven bereitgehalten. Dazu direkt mal folgendes Szenario: Man hängt an einer Klippe und man muss sich hochziehen, um zu überleben. Selbst jemand, der noch nie einen vollständigen Klimmzug hinbekommen hat, wird sehr wahrscheinlich an dieser Stelle einen hinbekommen. Das lässt sich auch erklären damit, dass der Körper viele leistungssteigernde Hormone freigibt, wie zum Beispiel Adrenalin.

Emotionen sind der Schlüssel.

Außerdem weiß man heutzutage, dass viel Leistung und Muskelkraft nur durch emotionale Stimulanzien abrufbar sind. Als Beispiel dafür kann man die Reaktion der Fußballspieler beobachten, die nach langer gespielter Zeit schon so ausgelaugt sind, dass sie mit Krämpfen zu kämpfen haben, aber es dann beim Erzielen des Tores schaffen, noch eine Jubelrunde um den Platz zu laufen.

Diese emotionale Blockade liegt in etwa, je nach Genetik, zwischen 60-80%. Danach kann nur noch Adrenalin und Todesangst Kraftreserven aufbrauchen.

Musik als Schlüssel zu unseren Emotionen.

Musik Sport
Psychologen behaupten oft, dass uns Menschen bestimmte Musik tief in unseren Emotionen berührt. (Quelle:)
Das bedeutet in der Theorie, dass man mit der Musik, mit der man starke Gefühle empfindet, ein sehr großes Leistungsplus freisetzen kann. Hierbei muss man allerdings differenzieren, dass nicht jeder Mensch bei gleicher Musik, die gleichen Gefühle hat und die damit verbundenen Leistungssteigerungen. Beispielsweise muss nicht jeder Musik hören, die aggressiv macht, wie Hardrock oder Heavymetal. Jemand kann auch bei trauriger Klaviermusik absolut top motiviert sein. Und auch so stark berührt, dass der Körper die „Emotionsblockade“ freigibt. Daraus folgt dann die Steigerung der Leistung.

Kann ein Weltrekord lügen?

In der Praxis ist die Theorie zum Großteil bewiesen. Der Körper schafft es teilweise, 20% neue Leistung freizugeben(1).

Der Weltrekordhalter im 5000 Meter-Lauf, Kenenisa Bekele, sieht in der Musik sehr viel Potenzial. Er sagte sogar einmal in einem Interview auf die Frage, wie er solche Leistung zustande bringe, dass er es durch die Musik geschafft hätte. Während des Laufens hätte er nämlich sein Lieblingslied gehört. Nach diesen Erkenntnissen wurden beim berühmten New York-Marathon übrigens MP3-Player untersagt(1).

Du willst diese Leistungssteigerung spüren?

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Quelle: (1) http://www.fitnessdepot-berlin.de/blog/2014/08/leistungssteigerung-beim-sport-durch-musik-was-steckt-dahinter/ aus http://www.brunel.ac.uk/research/Institutes/Research-Institutes

  1. Mit Musik schwitzt es sich leichter und sie hilft einen das Training besser durchzuhalten. Ein Fitness Training ohne den richtigen motivierenden Beat wäre einfach nur langweilig.
    Liebe Grüße Sigrid

  2. Kann ich nur bestätigen. Ich höre auch immer Musik beim Sport, ohne geht gar nicht.
    Bluetooth Kopfhörer kann ich hierfür auch jedem nur empfehlen.

  3. Bis ich Kinder bekommen habe war Musik für mich sehr wichtig. Jetzt mit der täglichen Unruhe und Kindergeschrei meiner beiden Mädels finden ich Musik manchmal nur noch störend, denn Musik putscht die beiden nur noch mehr auf und es ist eine grausame Unruhe, die mich manchmal fast zum explodieren bringt.
    An meinen Kinderfreien Tagen höre ich dafür dann von morgens bis Abends Musik und geniesse, weil dann ist es entspannend. Und beim Sport, ganz klar mit Musik.
    Lieber Gruss Claudia
    von http://www.hamerlike.ch

  4. Ich habe Zeiten in denen ich beim arbeiten die ganze Zeit Musik höre und Zeiten, in denen ich ganz darauf verzichte. Wäre ein interessanter Selbsttest mal zu schauen, ob man mit Musik tatsächlich produktiver ist.
    Joggen (bzw. Sport im Allgemeinen) und Musik gehören für mich aber grundsätzlich einfach zusammen. 🙂

    Liebe Grüße
    Jana
    http://www.comfort-zone.net

  5. Jil

    Hey Julius,

    das würde ich definitiv auch so unterschreiben. Vor allem auch, dass jede Musik anders auf die einzelnen Individuen wirkt. Ich kann zum Beispiel super zu langsamen Liedern laufen. Klappt aber auch nicht immer! Hast Du eine persönliche Sporthitlsite?

    Beste Grüße
    Jil

  6. Hi Julius,

    danke für diesen Beitrag. Es stimmt, dass Musik leistungssteigernd wirken kann – wobei ich bei mir feststelle, dass Musik eher die Motivation steigert, Sport zu machen und ich danach dann richtig gut drauf bin. Emotionen erfolgreich freigesetzt!

    Beim Wandern zum Beispiel verzichte ich gerne auf Musik, weil es mir dieser sportlichen Betätigung auch um das Draussensein, die Natur und ihre Stille geht.

    Fussige liebe Grüsse von LangsamMacher, Jana

  7. Ein interessanter Artikel!
    Ich kenne Wirkung von Musik nun eher aus der Ecke z.B. der Meditation.
    Oder nehmen wir Filmmusik. Versuchen wir uns doch mal vorzustellen, wie ein Krimi mit verschiedenster Musik zu wirken mag. Wie verschieden da dann Emotionen gesteuert werden können…
    So hielte ich die Musikwirkung bei Sport absolut für wahr und machbar. Sport wird dann über Emotion gesteuert…Musik ist der Wegbereiter…

  8. Sehr interessanter Beitrag!
    Musik ist im Allgemeinen ein so wichtiger Bestandteil. Diese Theorie wirft aber nochmal ein neues Licht auf das Thema Musik!

    Viele Grüße
    Denise von
    http://lovelifebloggerlife.blogspot.co.at/

  9. Ich finde Musik allgemein sehr wichtig! Auch wenn ich etwas für die Uni mache oder lerne oder einen Blogbeitrag verfasse, so brauche ich Musik. Selbst beim Lesen, das fördert bei mir persönlich sogar die Konzentration.
    Musik ist ein wichtiger Schlüsselpunkt, super Beitrag! Sport ohne Musik auch nur halb so lustig!

    Viele Grüße von Michelle (von ikindalikemusic.wordpress.com) <3

    • bloglegion.de

      Der Schlüssel zu unseren Emotionen…und wahrscheinlich noch zu vielem mehr!
      Danke für deinen positiven Kommentar!

      Liebe Grüße von Julius

  10. UND GENAU DAS KANN ICH BESTÄTIGEN!!!!!
    Vor einem halben Jahr begann ich beim Laufen Musik zu höhren. Ich weiß nicht, ob ich dadurch irgendwie angelenkter bin oder was dann mit mir los ist, aber ich bin dann unwahrscheinlich glücklich und motiviert beim Laufen. Tatsächlich fallen mir dann auch Steigungen nicht so schwer!
    Probiert es aus! ES FUNKTIONIERT! Okay, es muss ja nicht unbedingt *TIME TO SAY GOODBYE* sein, aber irgendwas was fetzt! So ein Gute-Laune-Sommer-Lied, mit dem man vielleicht tolle Erlebnisse verbindet!

    Ein schöner Beitrag!

    LG, TINE VON https://frauensache.wordpress.com/

    • bloglegion.de

      Vielleicht kann man auch mal die TOP 3 der Songs für den Sport unter der Community küren.
      Cool, dass du das bestätigen kannst!
      Danke für den Kommentar.

      Liebe Grüße, Julius

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